Psychogene Bewegungsstörungen
Hermann Ebel, Christian Algermissen · psychoneuro · 2005 · Heft 07/08 · S. 388-391
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In neurologischen Kliniken weisen 2-25 % der Patienten psychogene Bewegungsstörungen auf. Die Gefahr, solche Patienten fälschlich als neurologisch krank einzuordnen, ist vergleichbar dem Risiko, eine organische Erkrankung als psychogen fehl zu diagnostizieren. Die Diagnose muss auf erprobten neurologischen Kriterien beruhen. Alle Patienten sollten bezüglich psychiatrischer Symptome untersucht werden, da zwei Drittel von ihnen auch unter einer psychischen Störung leiden. Ein integrativer Ansatz, der sowohl Neurologen als auch Psychiater einbezieht, ist die effektivste Methode zur vollständigen dia…