Bildgebung – was ist sinnvoll? Fallstricke bei MRT, MRA und CTA
M Mull, A Thron, C.M Kosinski · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die invasive digitale Subtraktionsangiographie ist bei der Diagnostik der CHVST heute auf spezielle Fragestellungen beschränkt. Die Nachteile der reinen Schnittbilddarstellung in Form der MRT, wo die zeitabhängige Signalcharakteristik von geronnenem Blut nicht zu allen Zeitpunkten einen Thrombus gut erkennen lässt, wird durch eine Kombination von MR-Tomographie mit flusssensitiven MR-Sequenzen (MRA) meist aufgehoben. Trotzdem bereiten Gefäßabschnitte mit turbulentem Fluss, Pendelfluss, Aussparungen durch Pacchioni'sche Granulationen oder mit umschriebener Lumenverschmächtigung Probleme. Gleiches gilt für chronis…