Stochastischer Benefit des genetischen Präimplantations-Screenings (PGS)
AG Schmutzler, M Glander, J Hedderich, N Arnold, L Mettler, W Jonat · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Genetische Präimplantationsdiagnostik (PGD) ist: (1) Vermeidung der Weitergabe genetischer Anomalien der Eltern an die Kinder (PGD im engeren Sinne); (2) Verbesserung der reproduktionsmedizinischen Behandlung durch genetisches Screening der Eizellen oder Embryonen (PGS=Preimplantation Genetic Screening). Beides ist in Deutschland zurzeit nur mit Polkörperdiagnostik zulässig, es wird hier pro Jahr mit 100 Fällen PGD und 30.000 Fällen PGS gerechnet. Ziele der PGS sind Steigerung der Schwangerschaftsrate, Senkung der Abort- und Mehrlingsrate, Vermeidung kranker Kinder und sinnloser IVF-Versuche, Indi…