Pathophysiologie der Atmung unter besonderer Berücksichtigung schlafbezogener Atmungsstörungen
T. Schäfer · Pädiatrische Praxis · 2006 · Heft S 1 · S. 1-10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die regelmäßige Ein- und Ausatmung wird durch ein verzweigtes Netzwerk respiratorischer Neurone im Hirnstamm gesteuert, das auf unspezifische und spezifische Atmungsantriebe wie Sauerstoffmangel- und CO2-Empfindlichkeit angewiesen ist. Das respiratorische Netzwerk und die Atmungsantriebe mit ihrer Wirkung auf die Atmung unterliegen charakteristischen Veränderungen beim Übergang vom Wachen zum Schlafen und in den verschiedenen Schlafstadien, die eine Destabilisierung der Atmung im Schlaf begünstigen. Vom Hirnstamm geht auch die atemsynchrone Innervation der dilatierenden und versteifenden Rachenmu…