Verengungen im Rachenbereich oder fehlender Atmungsantrieb - Pathophysiologische Grundlagen der Schlafapnoe
H. Hein · Der Klinikarzt · 2006 · Heft 04 · S. 141-144
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Schlafbezogene Atmungsstörungen entstehen durch wiederholte Verengungen des Rachenbereiches oder durch zentrale Störungen der Atemregulation. Bei der obstruktiven Schlafapnoe treten aufgrund der Verengung im Rachenbereich Apnoen, Phasen zu flacher (Hypopnoen) oder erheblich erschwerter Atmung (Flusslimitation) auf, was wiederum einen Abfall der Sauerstoffsättigung oder eine zentralnervöse Aktivierungsreaktion, ein Arousal, bedingt. Literaturangaben zufolge leiden etwa 2 % der Frauen und 4 % der Männer im Alter zwischen 30 und 60 Jahren an einer behandlungsbedürftigen obstruktiven Schlafapnoe. Bei…