Pathophysiologische Grundlagen und diagnostische Grenzen der konventionellen Skelettszintigraphie
C. Schümichen, S. Dunkelmann · Der Nuklearmediziner · 2006 · Heft 04 · S. 227-236
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das normale Skelettszintigramm reflektiert die physiologische regionale Knochenneubildungsrate, die auf das Remodeling und die Aufrechterhaltung der Kalziumhomöostase zurückgeht. Osteotrope Radiopharmaka können sowohl als Perfusionsmarker als auch als Marker des regionalen Knochenstoffwechsels eingesetzt werden. Eine lokale Hyperperfusion ohne gesteigerten Knochenstoffwechsel findet sich bei der Inaktivitätsatrophie und der sympathischen Reflexdystrophie, die schwierig zu unterscheiden sind, eine lokale Hypoperfusion ist Ursache für falsch negative Befunde bei Osteomyelitis. Eine regional gesteig…