Stumpfdistalisationsverfahren als interdisziplinäres Konzept in der Plastischen Chirurgie
D Drücke, M Lehnhardt, A Daigeler, J Hauser, H Steinau · Zentralblatt für Chirurgie · 2006 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Nach Trauma, Infektion und Sarkomresektion ist nicht immer der Extremitätenerhalt möglich. Im Falle der unausweichlichen Ablation sollte nach Möglichkeit der resultierende Stumpf die maximal erreichbare Länge aufweisen. Die Prothesenversorgung und Mobilität des Patienten sowie die damit verbundene Resozialisierung und Reintegration des Patienten werden dadurch beeinflusst. Material und Methode: Zu den stumpfdistalisierenden Verfahren gehören z.B.: Borggreve-Plastik, kalkaneo-tibiale Arthrodese nach Pirogow/Spitzy, Segmentamputationen, Transportkortikotomien und seltenere Verfahren wie freier Transfer…