Neonatale Leberwerterhöhung nach antiepileptischer Monotherapie in der Schwangerschaft – eine Erstbeschreibung
T Hrach, B Meurer, N Hart, RL Schild, M Schroth, T Goecke · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Behandlung der Epilepsie in Schwangerschaft und Stillzeit kann nur nach sorgfälltiger Nutzen-/Risikoabwägung erfolgen. Lamotrigin gehört zu den neuen antiepileptischen Medikamenten, die trotz noch unzureichender Datenlagen in der Schwangerschaft und Stillzeit als Mono- und Kombinationstherapie eingesetzt werden. Lamotrigin kann in therapeutischen Dosen im Nabelschnurblut und in der Muttermilch nachgewiesen werden. Der überwiegende Teil von Lamotrigin wird in der Leber metabolisiert. Leberschädigungen besonders zu Beginn der Behandlung wurden beschrieben, so dass mit Beginn der Therapie regelmäßig…