Optimierte fetale Gewichtsschätzung mittels geschlechtsspezifischer Formeln
T Wolf, J Siemer, N Hart, B Meurer, T Goecke, RL Schild · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die aktuellen Messverfahren zur fetalen Gewichtsbestimmung können nur bedingt genaue Schätzwerte liefern, da sie weder Weichteildicke noch fetales Geschlecht berücksichtigen. In diesem Zusammenhang stellen die Formeln nach Schild eine der wenigen Ausnahmen dar, da sie eine geschlechtsgetrennte Gewichtsberechnung erlauben. Ziel der vorliegenden Studie war es, die Ergebnisse früherer Untersuchungen an einem größeren und unabhängigen Kollektiv zu bestätigen. Methodik: Wir führten eine prospektive Untersuchung an 993 Einlingsgraviditäten während eines 12-monatigen Zeitraumes durch. Alle Ultraschallunters…