Das Operationsergebnis und Überleben beim Ovarialkarzinom kann durch die Konzentration an Gewebekallikreinen im Primärtumor vorhergesagt werden
J Dorn, B Schmalfeldt, R Kates, M Kiechle, N Harbeck, M Schmitt · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Beim Ovarialkarzinom (OvCa) ist das Operationsergebnis, also ob Tumorgewebe zurückgeblieben ist, der wichtigste Prognosefaktor. Dabei beeinflussen auch tumorbiologische Faktoren wie uPA, PAI-1 oder humane Gewebekallikreine (hK) die Tumoraggressivität und damit das Überleben der Patientinnen. Es wurde der Gehalt an uPA, PAI-1, hK5–8, hK10, hK11 und hK13 in Tumorextrakten von 142 OvCa-Patientinnen (FIGO I-IV), die in der Frauenklinik (TU München) operiert worden waren (1985–1999), bestimmt. 72 Patientinnen (50,7%) wurden ohne zurückbleibenden Tumorrest (R0) operiert. Eine signifikant verkürzte Lebenszeit (OS) hatt…