Restriktive Flüssigkeitszufuhr in der Terminalphase kann Leiden reduzieren
M Thöns, M Zenz · Zeitschrift für Palliativmedizin · 2006 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Für und Wider von künstlicher Ernährung inkl. Flüssigkeitszufuhr am Lebensende ist häufig Quelle von Auseinandersetzungen. Leiden Sterbende unter Hunger, weil sie nicht mehr essen – muss man sie also künstlich ernähren, spüren Sterbende Atemnot, weil sie aufhören zu atmen – muss man sie also künstlich beatmen? Vergleichbares kann zum Durst ausgeführt werden, weiß man doch schon lange, dass künstliche Flüssigkeitszufuhr zumeist nicht geeignet ist, den Durst zu löschen [6]. Auf jeden Fall wird in diesen Situationen unabhängig von einer künstlichen Flüssigkeitszufuhr immer die konsequente und phantasievolle Mun…