Infektiöse Komplikationen als Folge der Behandlung mit Nukleosidanaloga und monoklonalen Antikörpern
G Maschmeyer, A Haas · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2006 · Heft 43 · S. 2414-2419
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Monoklonale Antikörper gegen CD 20 (Rituximab), CD 52 (Alemtuzumab), CD 25 (Basiliximab), und Tumornekrosefaktor-alfa (Infliximab, Etanercept, Adalimumab) werden bei einem breiten Spektrum von Erkrankungen eingesetzt. Sie haben zu einer deutlichen Verbesserung der Therapiemöglichkeiten etwa bei malignen lymphatischen Neoplasien, bei der Transplantatabstoßung, bei rheumatoider Arthritis und bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen geführt. Ihr Einsatz ist jedoch mit einer profunden und teils lang anhaltenden Immunsuppression verbunden, die je nach individueller Risikokonstellation zu schweren…