Enteroskopische Diagnostik gastrointestinaler Graft versus Host Disease nach Knochenmarkstransplantation
M Häfner, A Schulenburg, F Wrba, A Püspök, W Rabitsch, A Gangl, P Kalhs · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2006 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die gastrointestinale graft versus host disease (GvHD) ist eine häufige, mit hoher Morbidität und Mortalität assoziierte Komplikation nach Knochenmarkstransplantation (KMT). Die Diagnostik erfolgt üblicherweise gastroskopisch, Daten aus einer Kapselendoskopiestudie lassen den Schluss zu, dass das punctum maximum der Erkrankung im Dünndarm zu liegen scheint. Allerdings lässt diese Methode keine Entnahme von Gewebsproben zu. Aus diesem Grunde führten wir prospektiv bei Patienten mit Verdacht auf eine gastrotintestinale GvHD eine Push-Enteroskopie durch. Methodik: Eingeschlossen wurden Patienten nach al…