Wertigkeit der Optischen Kohärenztomographie (OCT) für die vitreoretinale Chirurgie
D Sandner · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2006 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die OCT als noch junges Verfahren (entwickelt in den späten 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts) stellt eine fundamental neue Art der retinologischen Diagnostik dar. Erstmals sind dabei kontaktfreie, hoch auflösende, optische Schnittbilder (im Echtzeitmodus) von inneren Strukturen des hinteren Augenabschnittes möglich. Das Grundprinzip der OCT basiert auf der Interferometrie, wobei zeitlich inkohärentes Licht mithilfe eines Interferometers zur Entfernungsmessung reflektiver Materialien eingesetzt wird. Das breite Spektrum der diagnostischen Anwendung umfasst die Darstellung von Veränderungen im Bereich der vitreore…