CareLit Fachartikel

Ist das Risiko einer Reinfektion als Ausschlusskriterium für eine antivirale HCV-Therapie gerechtfertigt?

B Schulte, M Backmund, J Gölz, C Haasen, J Reimer · Suchttherapie · 2006 · Heft 12

Dokument
1041609
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Suchttherapie
Autor:innen
B Schulte, M Backmund, J Gölz, C Haasen, J Reimer
Ausgabe
Heft 12 / 2006
Seiten
–
Erschienen: 2006-12-19 00:00:00
ISSN
1439-9903

Zusammenfassung

Derzeit werden Drogenabhängige oftmals von der antiviralen HCV-Therapie ausgeschlossen. Zu den Hauptgründen für einen Behandlungsausschluss gehören neben der Forderung nach Drogenabstinenz, die angenommen fehlende Compliance der Patienten, die bei Drogenabhängigen zu erwartenden schweren Nebenwirkungen sowie das hohe Risiko einer Reinfektion durch Wiederaufnahme des intravenösem Drogenkonsums. Hinsichtlich der Forderung nach Abstinenz, der Patientencompliance und des Nebenwirkungsmanagements zeigen die gegenwärtigen Studien, dass die antivirale HCV-Therapie bei Drogenabhängigen sicher und effektiv durchführbar i…

Schlagworte

Infektion Compliance Suchttherapie