Gesundheitsökonomische Evaluation kardioembolischer Hirninfarkte in Deutschland
C Wolfram, Y Winter, M Schaeg, J.P Reese, W.H Oertel, R Dodel, T Back · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel: Kardiale Hirnembolien machen etwa 25%-30% aller Hirninfarkte aus. Im Vergleich zu nicht-embolisch bedingten Infarkten nehmen sie in der Regel einen schwereren klinischen Verlauf und tragen ein erhöhtes Rezidivrisiko. Für Deutschland sind bislang keine gesundheitsökonomischen Daten zum kardioembolischen Schlaganfall verfügbar. In unserer Studie wurden Behandlungskosten, Liegedauer und Outcome nach Hirninfarkten und transitorisch ischämischen Attacken (TIA) kardioembolischer Genese untersucht. Methoden und Patienten: Die Studienpopulation bestand aus 511 konsekutiven Patienten, die mit den Diagnosen ischämis…