Kognitives Defizit als gutachterlich relevantes, nicht erkanntes Syndrom infolge von Multipler Sklerose
J. Kraus, H. Lohmann, S. Evers · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2009 · Heft 01 · S. 38-43
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir berichten über eine Patientin mit Multipler Sklerose (MS), bei der im Kontrast zu einem weitgehend unauffälligen sonstigen neurologischen Befund und geringfügigen Veränderungen im zerebralen Magnetresonanztomogramm (cMRT) ausgeprägte, nur bei einer ausführlichen neuropsychologischen Diagnostik nachweisbare, MS-bedingte kognitive Defizite vorlagen. Die neuropsychologischen Defizite wurden im Rahmen eines Begutachtungsverfahrens, bei dem es um Rentenzahlungen einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ging, zunächst nicht erkannt, da keine spezifische neuropsychologische Diagnostik durchgefü…