Polyneuropathie und monoklonale IgG/IgA-Gammopathie – differenzielle Neurografie anhand von zwei Fallbeispielen
B Abler, H.-J Gdynia, C A. F. von Arnim · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2009 · Heft 02 · S. 105-109
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit zunehmendem Alter werden im Rahmen der Polyneuropathie-Abklärung häufiger monoklonale Gammopathien als Ursache identifiziert. Während bei etwa einem Drittel dieser Patienten die Gammopathie entsprechend der hämatologischen Diagnostik auf ein multiples Myelom oder Lymphom, eine andere lymphoproliferative Erkrankung oder eine Amyloidose zurückzuführen ist, weisen die übrigen Patienten eine monoklonale Gammopathie unbestimmter Signifikanz (MGUS) auf. Wie in den hier vorgestellten Kasuistiken beispielhaft gezeigt, wird insbesondere bei Gammopathien vom IgG/IgA-Typ der elektrophysiologische Befund…