Anwendung von Moodstabilizern in der Psychopharmakotherapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung
D. M. Gescher, J. Malevani · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2009 · Heft 07 · S. 389-398
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist charakterisiert durch ein instabiles Muster tiefgreifender Schwierigkeiten in den Bereichen der Perzeption, der interpersonellen Beziehungsgestaltung, der Affektregulation und der Impulskontrolle. In der Behandlung dieser komplexen Störung spielt neben anderen die Psychopharmakotherapie eine zentrale stützende Rolle und erfolgt, ausgerichtet auf die psychopathologisch führende Kerndimension, mit atypischen Antipsychotika, Antidepressiva oder Stimmungsstabilisatoren (Moodstabilizern). Oft ergibt sich aufgrund der Mehrschichtigkeit der Symptome eine P…