Neuropsychologische Störungen bei Multipler Sklerose
B. Greim, U. K. Zettl · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2009 · Heft S 01 · S. S28-S31
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Multiple Sklerose (MS) geht mit einer Reihe neuropsychologischer Störungen einher, von denen kognitive Störungen, Depression und Fatigue am häufigsten sind und eine hohe Alltagsrelevanz aufweisen. Die 3 Symptome beeinflussen sich wechselseitig, was im diagnostischen und therapeutischen Vorgehen berücksichtigt werden muss. Bei allen 3 Störungen sollten zunächst sekundäre Überlagerungen identifiziert und behoben werden und im Anschluss daran das primäre Symptom therapiert werden, wobei ein stufenweises Vorgehen von nicht medikamentösen zu medikamentösen Maßnahmen empfehlenswert ist.