Hirnstimulation in der Rehabilitation von Handfunktionsstörungen nach Schlaganfall
D. A. Nowak · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 08 · S. 397-411
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Neurophysiologische Techniken zur Hirnstimulation, wie die repetitive transkranielle Magnetstimulation und die transkranielle Gleichstromstimulation, können die Erregbarkeit der Hirnrinde abhängig von den gewählten Stimulationsparametern für einen die Stimulationszeit überdauernden Zeitraum hemmen (Inhibition) oder erhöhen (Fazilitation). Die Modulation der Erregbarkeit der Hirnrinde kann plastische Änderungen im funktionellen Zusammenspiel der sensomotorischen Hirnrindenareale in beiden Hemisphären induzieren. Dadurch können auch maladaptive Anpassungsprozesse infolge einer Hirnschädigung positi…