Die Bewertung von Tinnitus in der gesetzlichen Unfallversicherung
T. Brusis, O. Michel · Pädiatrische Praxis · 2009 · Heft 07 · S. 449
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Tinnitus wird als Höreindruck ohne äußere Schallquelle definiert. Ätiologisch kommen auch berufliche Noxen (Lärm, Gewerbegifte, Innenohrtrauma) in Betracht, wenn auch die Pathogenese sonst weitgehend ungeklärt ist. Für die Begutachtung in der gesetzlichen Unfallversicherung ist ein stufenförmiges Vorgehen angezeigt: Liegt überhaupt Tinnitus vor? Ist das angeschuldigte Ereignis geeignet, einen Tinnitus hervorzurufen? Wie stark ist der Versicherte in seiner Erwerbsfähigkeit durch den Tinnitus und evtl. psychovegetative Reaktionen gemindert? In der Arbeit werden Hinweise zum Tinnitusmatching und zu…