Nasentamponade nach FESS – ein Auslaufmodell?
R. K. Weber · Pädiatrische Praxis · 2009 · Heft 06 · S. 379-384
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die national und international zunehmende Tendenz, auf eine Nasentamponade nach FESS zu verzichten, ist untrennbar mit der Operationstechnik verbunden (atraumatische endoskopische Chirurgie, Vermeidung der Resektion der Nasenmuscheln, präzise Blutstillung). Am Ende der Operation sollte eine individuelle Nutzen-Risiko-Analyse erfolgen, ob eine Nasentamponade sinnvoll ist und welche. In der endonasalen Chirurgie sollten nur noch solche konventionellen Nasentamponaden eingesetzt werden, die eine glatte Oberfläche besitzen und damit die Schleimhautschädigung, potentielle Verschlechterung der Wundheil…