Differenzialdiagnose orbitaler Erkrankungen
W Müller-Forell · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2009 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das breite Spektrum orbitaler Erkrankungen umfasst mehr als hundert Differenzialdiagnosen, die in erster Linie bedingt sind durch die Vielfalt der orbitalen Strukturen: neben den Erkrankungen des Nervus optikus, der dienzephalen Ursprungs ist und somit von Hirnhäuten und Liquor umgeben ist sind pathologische Prozesse des Knochens mit Anhangsgebilden (Periorbita), des Fettgewebes, der peripheren Nerven sowie der Gefäße, aber auch der Tränendrüse zu beachten. Die Beurteilung dieser Erkrankungen kann durch die komplexe Anatomie des Orbitatrichters erschwert sein, wird jedoch durch die Beachtung und Zuordung der jew…