MRT und MR-Spektroskopie der Prostata – praktische Darstellungen
U Mueller-Lisse, M Scherr · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2009 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mit jährlich über 48.000 Neuerkrankungen liegt das Prostatakarzinom (PCA) bei Männern in Deutschland deutlich vor den Malignomen von Lunge, Bronchien und Darm. MRT und MR-Spektroskopie (MRS) dienen zu Nachweis und Lokalisation von PCA-verdächtigem Gewebe in der Prostata, besonders bei auffälligem Tastbefund und PSA-Wert und vorangehender, negativer Prostatabiopsie, zum lokalen Staging bei PCA vor Therapieentscheidung sowie zu Nachweis und Lokalisation von Resttumor oder Lokalrezidiv (PSA-Versagen, biochemisches Rezidiv) nach Therapie. Bei 1,5T und fraglich auch bei 3T haben Endorektalspulen (ERC) erhebliche diag…