Die superfiziellen Hämosiderose als häufiger Befund bei histologisch gesicherter zerebraler Amyloidangiopathie
J Linn, H Brückmann, S Greenberg · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2009 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Die Zerebrale Amyloidangiopathie (CAA) manifestiert sich klinisch typischerweise mit einer intrazerebrale Lappenblutung. Die definitive Diagnose einer CAA als Blutungsursache kann jedoch bislang nur histopathologisch gestellt werden. In Fallberichten wurde bei der CAA zusätzlich zu intracerebralen Makro- und Mikroblutungen im MRT eine superfizielle Hämosiderose beschrieben. Ziel unserer Studie war es deshalb, die Häufigkeit dieses MRT-Zeichens an einem histologisch gesicherten größeren Fallkollektiv zu bestimmen. Methode: Zur Auswertung lagen uns die MRT-Datensätze (inklusive T2*-Wichtung) von 29 Patiente…