Die transplazentäre Übertragung von Inselautoantikörpern korreliert auch nach fünf zusätzlichen Nachverfolgungsjahren mit einem verringerten Diabetesrisiko der Nachkommen
K Koczwara, A Knopff, S Krause, M Pflüger, C Winkler, E Bonifacio, AG Ziegler · Diabetologie und Stoffwechsel · 2009 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Gegensätzlich zu Befunden im Mausmodell konnten wir für Kinder von Müttern mit Typ 1 Diabetes (T1D) zeigen, dass eine fötale Exposition zu Inselautoantikörpern, reflektiert durch deren Nachweisbarkeit bei Geburt im Nabelschnurblut, mit protektiven Effekten auf die Entwicklung von Inselautoimmunität und T1D bei den Nachkommen korreliert. Ziel dieser Studie war die Prüfung, ob die beobachteten Effekte nach fünf zusätzlichen Jahren prospektiver Nachverfolgung und bei der Hinzunahme einer weiteren Kohorte tatsächlich Bestand haben. Methodik: Insgesamt wurden 738 Kinder von Müttern mit T1D (686 aus der BABYDIAB-und 5…