Störungen der Embryonalentwicklung unter antimykotischer Therapie mit Itraconazol?
WE Paulus, S Schloemp, F Stoz · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einführung: Neuere Imidazolderivate wie Itraconazol werden in den letzten Jahren zunehmend zur systemischen antimykotischen Therapie angewandt. Die genannten Substanzen zeigten im Tierversuch teilweise teratogene Effekte (Skelettdefekte), weshalb die Hersteller eine effektive Kontrazeption bis zu 28 Tagen nach Behandlungsende empfehlen. Methoden: Im Rahmen einer prospektiven Followup-Studie wurden von unserem Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum zwischen 1992 und 2008 156 Schwangerschaftsausgänge nach Anwendung von Itraconazol in der Frühgravidität dokumentiert. Die Befunde wurden unter Einsatz des Fisher's Ex…