Diagnostik und Therapie der symptomatischen Harnstauungsniere in der Schwangerschaft
J Neymeyer, W Abdul-Wahab Al-Ansari, A Apostolidis, S Kassin, T Laux, M Beer · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einführung: Bei Graviden sind Flankenschmerzen, Koliken oder Fieber Verdachtsmomente auf eine symptomatische Harntransportstörung. Bei Harnstauung muss eine Harnableitung erfolgen, um den oberen Harntrakt zu entlasten, das Risiko einer Pyelonephritis mit Gefahr der Urosepsis ist zu vermeiden und Risiken der Frühgeburt zu vermindern sowie irreparable Schäden für die Niere zu verhindern. Es ist eine suffiziente Harnableitung mittels Drainage durch eine Doppel-J-Schiene (DJ) oder Nephrostomie indiziert. Fragestellung: Der Vergleich der Verträglichkeit oberflächentitanisierter DJ's mit unbehandelten DJ's sollte unte…