Das Kasabach-Merritt Phänomen: Eine diagnostische und therapeutische Herausforderung?
S Sprenger, J Benzing, J Rischewski, T Berberich, J Mayr, R Glanzmann · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Neben den häufig auftretenden Hämangiomen stellen das kaposiforme Hämangioendotheliom (KHE) und das „tufted“ Angiom in der Gruppe der Gefässtumore eine Rarität dar. Häufig ist ein KHE komplizierend mit einer disseminierten intravasalen Koagulopathie (DIC), einer Thrombozytopenie und einer mikroangiopathischen hämolytischen Anämie kombiniert, was als Kasabach-Merritt Phänomen (KMP) bezeichnet wird. KASUISTIK: Weibl. Neugeborenes nach unauffälliger Schwangerschaft, inkl. aller Sonografien; die Geburt erfolgte in der 41 2/7 SSW via Forcepsextraktion bei Geburtsstilltstand. Es fand sich ein ausgedehnter,…