Präklinisches Vorgehen, Diagnostik und Therapie bei (instabilen) HWS-Frakturen am Beispiel einer polytraumatisierten Jugendlichen
C Fremerey, S Niggemann, B Wiebe, M Messing-Jünger, M Ehlen · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Bei polytraumatisierten Patienten sind Verletzungen des kraniozervikalen Übergangs und der oberen HWS in Betracht zu ziehen. Im Kindesalter kommt es eher zu ligamentären, im Jugendalter zu knöchernen Verletzungen. Eine Densfraktur mit erheblicher Dislokation ist selten. Kasuistik: Eine 14-jährige Fußgängerin wurde von einem PKW erfasst und ca. 25 Meter durch die Luft geschleudert. Initial war sie somnolent mit gezielter Abwehr aller Extremitäten. Nach Anlage einer Zervikalstütze wurde bei noch suffizienter Atmung auf eine Intubation verzichtet. Das CT der HWS zeigte eine Densfraktur mit C1/C2-Luxatio…