Das Absetzen von Cabergolin reduziert den Grad der Aorteninsuffizienz bei Parkinsonpatienten
U Fietzek, L Riedl, M Pemsl, A Ceballos-Baumann · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Von Ergot-Dopaminagonisten wird angenommen, dass sie über die Stimulation von 5-HT-2B-Rezeptoren eine Proliferation endomyocardialer Zellen bewirken und damit Herzklappeninsuffizienzen mit Regurgitationsflüssen herbeiführen können. Für den Ergot-Dopaminagonist Cabergolin ist das erhöhte Risiko einer Herzklappenschädigung nachgewiesen worden, und dies hat zu Veränderungen der leitlinien-orientierten Therapie bei Parkinsonpatienten geführt. Ungeklärt ist, ob auf das Absetzen von Cabergolin eine Restitutio der kardialen Pathologie folgt. 93 Patienten des Neurologischen Krankenhauses München der Jahre 2005 bis 2007…