Prognostische Aussagekraft der Masern-Röteln-Zoster-Antikörper bei klinisch isoliertem Syndrom
U Kiechle, V Lehmensiek, D Rau, M Otto, H Tumani, J Brettschneider · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Bei vielen Patienten mit Multipler Sklerose (MS) manifestiert sich die Erkrankung zunächst mit einer klinischen Episode bedingt durch eine einzelne demyelinisierende Läsion, dem klinisch isolierten Syndrom (CIS). Nach wie vor besteht ein Bedarf an Biomarkern, die verlässlich eine Progression eines CIS zur definitiven MS vorhersagen können. Wir untersuchten die prognostische Bedeutung der Masern-Röteln-Zoster (MRZ)-Antikörper (MRZ-Reaktion) bei Patienten mit CIS bezüglich einer Progression zu einer klinisch definitiven MS im Vergleich zu anderen Prognosemarkern. Methoden: In einer prospektiven Studie…