Zerebrale Kryptokokkome bei Patienten mit Sarkoidose
A Jung, C Dlugos, T Kuhlmann, M Richter, B Fischer, T Niederstadt, W Fegeler, IW Husstedt · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kasuistik und Literaturrecherche: Das Kryptokokkom des zentralen Nervensystems tritt typischerweise bei immunsupprimierten Patienten auf, wie z.B. bei einer HIV-Infektion, bei Immunsuppression nach einer Organtransplantation oder bei lymphoproliferativen Erkrankungen. Viel häufiger jedoch als das seltene zerebrale Kryptokokkom ist die Kryptokokkenmeningitis. Eine Kryptokkokose bei Patienten ohne manifeste Immunsuppression ist insgesamt äußerst selten. Klinischer Fall: Wir berichten über einen 31-jährigen Patienten, der sich initial mit einer Kryptokokkenmeningitis nach einer mehrjährigen Behandlung einer pulmona…