Zulässigkeit der Vertretung des Chefarztes bei wahlärztlicher Leistung
Trefz, U.; · Pflege- & Krankenhausrecht, Melsungen · 2008 · Heft 6 · S. 48 bis 51
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Kläger ist liquidationsberechtigter Chefarzt der Abteilung für Allgemeinchirurgie eines Universitätsklinikums. Die zwischenzeitlich verstorbene -Beklagte befand sich vom 02. bis zum 28.08.2001 als Privatpatientin in stationärer Behandlung in der Abteilung des Klägers. Sie schloss mit dem Krankenhaus eine schriftliche Wahlleistungsvereinbarung. Da der Kläger am 03.08.2001, dem Tag an dem die Beklagte operiert werden sollte, urlaubsabwesend war, unterzeichnete sie am Vortag einen mit einzelnen handschriftlichen Einträgen versehenen Vordruck, der mit „Schriftliche Fixierung der Stellvertretervereinbarung vom 02…