Eine mTOR Inhibition mittels Rapamycin vermindert die proinflammatorische und profibrogene Genexpression bei experimenteller NASH
E Gäbele, K Dostert, C Dorn, S Kiessling, D Lochbaum, J Schölmerich, E Geissler, C Hellerbrand, G Koehl · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die weltweite Zunahme des metabolischen Syndroms führt zu einer Steigerung der Prävalenz der hepatischen Steatose, welche ultimativ zu einer nicht-alkoholischen Steatohepatitis (NASH) führen kann. Für Patienten die eine Lebertransplantation (LTx) benötigen, ist die Verwendung verfetteter Organe ein zunehmendes Problem. Darüber hinaus finden sich in diesem Patientengut häufig Adipositas, Hyperlipidämie und Diabetes mellitus. Dadurch wird das Risiko der hepatischen Inflammation und frühzeitigen Fibrose des Transplantats zusätzlich erhöht. Rapamycin ist ein häufig verwendetes Immunsuppressivum nach LTx. Es hat pote…