HIV-Testung in der Schwangerenvorsorge
K Weizsäcker, N Porip, JP Siedentopf, JW Dudenhausen · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2007 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei optimaler Betreuung und Therapie liegt das Risiko einer vertikalen HIV-Transmission unter 2% (1). Dafür muss frühzeitig die Diagnose gestellt werden. Nach den geltenden Mutterschaftsrichtlinien soll allen Schwangeren ein HIV-Test nach Aufklärung angeboten werden (2). Genaue Zahlen sind hierüber nicht bekannt. Methoden: Prospektive Untersuchung von stationär aufgenommenen Schwangeren (10/2006 bis 01/2007). Dabei wurden die in der Schwangerschaft erhobenen HIV-Teste, deren Dokumentation im Mutterpass, sowie Angaben zu den folgenden Risikofaktoren erfragt: Herkunftsland der Patientin und des Partners, iv-Drogen…