Seitendifferente Schallempfindungsschwerhörigkeit durch seitengleichen knalltraumatischen Schalldruck
J. Neuburger, M. Kinkel, T. Lenarz, A. Lesinski-Schiedat · Pädiatrische Praxis · 2007 · Heft 12 · S. 875-878
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Knalltraumata treffen beide Ohren aufgrund von Beugungsphänomenen in der Regel in annähernd symmetrischer Intensität. Schallschattenwirkungen des Kopfes spielen erst oberhalb von 1000 Hz eine Rolle. Bei stark asymmetrischer Hörminderung nach Knalltraumata wird daher ein Unfallzusammenhang in der Regel nur dann zu bejahen sein, wenn der Abstand zur Schallquelle deutlich kleiner als 1 Meter war.Wir beschreiben zwei Fälle, in denen es trotz symmetrischer Schalleinwirkung auf beide Ohren dennoch zu stark seitendifferenten Hörschädigungen kam. Wir nehmen als Ursache eine okkulte Vorschädigung des stär…