Anästhesiologisches Management zur Sprunggelenksosteosynthese bei einer in der 35. Woche schwangeren Patientin mit einem Charcot-Marie-Tooth-Syndrom
U. J. Kirmayer, A. Preisz · AINS · 1996 · Heft 09 · S. 582-584
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer in der 35. Woche schwangeren, deutlich übergewichtigen Patientin mit einem manifesten Charcot-Marie-Tooth-Syndrom (CMT) wurde eine Unterschenkelfraktur in Intubationsnarkose osteosynthetisch versorgt. Die Anästhesie wurde mit Thiopental, Droperidol und Fentanyl eingeleitet, mit Lachgas und Isofluran unterhalten. Als Muskelrelaxans wurde Atracurium verwandt. Depolarisierende Muskelrelaxantien wurden wegen des hier deutlich erhöhten Risikos einer auftretenden Hyperkaliämie nicht gegeben. Eine rasche Intubation war unter der Anwendung des Priming-Prinzips problemlos möglich. Das CMT-Syndro…