Mutterkraut
Elisabeth Stahl-Biskup · Zeitschrift für Phytotherapie · 2007 · Heft 01 · S. 42-50
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anfang der Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts wurde in einer englischen Zeitung über die heilende Wirkung von Mutterkraut (Tanacetum parthenium, Asteraceae) bei Migräne berichtet. In der Folge wurden die Chemie und Pharmakologie dieser traditionellen Heilpflanze intensiv beforscht und klinische Studien durchgeführt. Als Wirksubstanz steht Parthenolid im Fokus, ein Sesquiterpenlacton mit hoher biologischer Aktivität, die sich durch eine exocyclische Doppelbindung im Lactonring erklären lässt. Weitere 34 Sesquiterpenlactone wurden in der Droge nachgewiesen, außerdem verschiedene lipophile Flav…