Bestimmung der Listingschen Ebene mittels Videookulographie bei Galvanischer Vestibulärer Stimulation
T Dera, E Schneider, G Böning, S Bardins, K Bartl, T Brandt · Klinische Neurophysiologie · 2007 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Drehachsen willkürlicher Augenbewegungen (z.B. Sakkaden) sind – als Rotationsvektoren im 3D-Raum dargestellt – auf die sog. Listingsche Ebene beschränkt. Diese beschreibt die Abhängingkeit der Augentorsion von der Blickrichtung. Die Lage dieser Ebene bezüglich des Kopfes ist durch die Lage des Kopfes zur Schwerkraft (Otolitheneinfluss) bestimmt. Vestibuläre Augenbewegungen hingegen erfolgen ohne diese Einschränkung. Die Galvanische Vestibuläre Stimulation (GVS) erregt sowohl Otolithen- als auch Bogengangsbahnen gleichermaßen und verursacht deshalb vorwiegend torsionelle vestibuläre Augenbewegu…