Mitochondriale Toxizität bei HIV- und ART-exponierten Schwangerschaften
A Gingelmaier, I Mylonas, R Kästner, M Sovric, T Weissenbacher, K Friese · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
1. Fragestellung: Antiretrovirale Medikamente (=ART) zur Behandlung einer HIV-Infektion verursachen genauso wie die HIV-Erkrankung selbst eine mitochondriale Toxizität, die klinisch als sog. Lipodystrophie imponieren kann. HIV-infizierte Schwangere werden inzwischen meist mit einer Kombinationstherapie aus mindestens 3 Medikamenten behandelt und es ist unklar, ob dies Folgen für deren nicht HIV-infizierte Kinder hat. Fragestellung dieser Untersuchung war, ob eine mitochondriale Schädigung auch an den Plazenten HIV-infizierter Schwangerer nachweisbar ist bzw. ob sich klinische Auffälligkeiten bei deren Neugeboren…