Tumorstammzellen - ein neues Konzept in der Tumorbiologie
J Hatina, W A Schulz, J Fischer, J Wahl, K.-M Debatin, C Beltinger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2007 · Heft 31/32 · S. 1629-1632
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es mehren sich die Hinweise, dass Tumoren ähnlich wie normale Gewebe gegliedert sind. Es wird angenommen, dass eine geringe Anzahl sog. Tumorstammzellen das Tumorwachstum aufrechterhält. Diese Tumorstammzellen, nicht aber die daraus entstehenden differenzierteren Tumorzellen, welche den größten Teil eines Tumors ausmachen, können sich selbst erneuern. Tumorstammzellen sind in immundefizienten Mäusen tumorigen und bilden alle malignen Zellen eines heterogenen Tumors. Wegen ihrer geringeren Proliferation und der Aktivität von Effluxpumpen, die auch Chemotherapeutika transportieren, gelten Tumorstam…