Die nichtinvasive Langzeitbeatmung bei COPD führt zur Normokapnie, zu einer Funktionsverbesserung der Atmungsfunktion über die gesamte Lebenserwartung
C Welsch, G Laier-Groeneveld · Pneumologie · 2007 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Randomisierte Studien zur nichtinvasiven Beatmung bei COPD haben keine Verbesserung des pCO2 unter Beatmung und unter Spontanatmung gezeigt. Die Beatmungseinstellung erfolgte „nach maximaler Toleranz des Patienten“. Da der pCO2 aber ausschließlich von der Ventilation, d.h. dem alveolären Atemvolumen abhängt, widerspricht dies der Physiologie. Es war daher zu prüfen, ob eine Beatmungseinstellung mit dem Ziel der Normokapnie möglich ist und welche Langzeiteffekte hieraus resultieren. Methode: 172 Patienten mit COPD, 62,7 ((plusnm)) 8 Jahre, BMI 25((plusnm)) 5kg/m2, 125Männer, unter nichtinvasiver Beatmung wurden ü…