Diagnostik und Notfallmanagement der transitorisch ischämischen Attacke (TIA)
R. Weber, U. Johansson, H.-C. Diener · Der Notarzt · 2008 · Heft 02 · S. 41-45
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Schlaganfallrisiko nach einer transienten ischämischen Attacke (TIA) ist nach neuen Studienergebnissen deutlich höher als bisher vermutet und bis zu 50 % der ischämischen Schlaganfälle ereignen sich in den ersten 7 Tagen nach einer stattgehabten TIA. Daher ist die TIA - vergleichbar einer instabilen Angina pectoris - ein medizinischer Notfall und der TIA-Erkennung und zeitnahen Abklärung sowie dem möglichst frühen Beginn einer ischämischen Sekundärprophylaxe kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Da die klinischen Symptome der TIA bei der Mehrzahl der Patienten weniger als 10 Minuten andauern…