Der prognostische Wert kernspintomographisch nachgewiesener zerebraler Mikroblutungen und der Leukoaraiose für die Abschätzung des Risikos einer Thrombolysebehandlung
J Fiehler, T Neumann-Haefelin · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die sekundäre „symptomatische intrakranielle Blutung“ (sICB) nach ischämischem Infarkt ist die am meisten gefürchtete Nebenwirkung der Thrombolysetherapie. Basierend auf Beobachtungen bei Patienten mit Amyloidangiopathie wurde untersucht, ob kleine Hypointensitäten in der T2*-Wichtung („zerebrale Mikroblutungen“, CMB) allgemein ein erhöhtes Risiko für eine sekundäre symptomatische Blutung vorhersagen könnten. Weiterhin wurde geprüft, ob eine Mikroangiopathie (Leukoaraiose) ein relevanter unabhängiger Risikofaktor für eine sICB ist. Methoden: Für diese Analyse wurden Daten von dreizehn Schlaganfall…