Wiederholung war Mutter der Diagnose
M Ristig, J Sauer, K Dommisch · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Sieben Jahre Symptomatik einer rezidivierenden Meläna mit resultierender chronischer Eisenmangelanämie führten bei einer 66-jährigen Frau zu mehrfachen stationären Behandlungen. In verschiedenen Krankenhäusern konnten wiederholte Gastroskopien und Koloskopien verschiedener Untersucher die Blutungquelle zwar auf den Dünndarm eingrenzen, dort aber nicht näher lokalisieren. Der Versuch durch eine Meckelszintigraphie und eine abdominelle MRT eine Erklärung zu liefern blieb negativ. Auch die Kapselendoskopie fand im ersten Durchlauf keine Blutungsquelle. Bei rezidiviernder Symptomatik kam es einige Wochen später zur…