Amnionmembranring zur Behandlung der oberflächlichen Hornhauterkrankungen
I Kotomin, H Körber, K Engelmann · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2007 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Wundheilstörung im Bereich der oberflächlichen Hornhaut infolge chronischer Erkrankungen, Verätzungen oder schwerer postoperativer Verläufe ist ein häufiges Problem in der Augenheilkunde. Bei unzureichendem Effekt der Lokaltherapie ist die chirurgische Aufbringung einer Amnionmembran Methode der Wahl. Die Nahtfixation der Amnionmembran verursacht jedoch einen zusätzlichen Reizzustand des Auges, außerdem kann die Operation häufig nur in Vollnarkose erfolgen. Die Verwendung eines Aminionrings stellt ein minimal invasives Verfahren dar, ist verträglicher für den Patienten und wird vermutlich kosteneffizient sei…