Erhöhte Gefäßelastizität mesenterialer Widerstandsgefässe bei experimenteller Leberzirrhose
R Wiest, L Moleda, M Resch, S Fredersdorf, J Schoelmerich, D Endemann · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2008 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Vasodilatation im Splanchnikusgebiet ist bei Leberzirrhose von entscheidender pathophysiologischer Bedeutung für die Entwicklung des hyperdynamischen zirkulatorischen Syndroms. Dieses Phänomen wurde bislang auf eine Hyporeaktivität für endogene Vasokonstriktoren zurückgeführt. Allerdings wurden bislang die passiven mechanischen Wandeigenschaften der mesenterialen Arterien bei Leberzirrhose nicht berücksichtigt. Methoden: Bei Sprague Dawley Ratten wurde durch Inhalation von Tetrachlorkohlenstoff (3x/Woche) eine Leberzirrhose (LZ) mit Aszites induziert. Mesenteriale Widerstandsarterien (MEWA) wurd…