Leichte kognitive Beeinträchtigungen und Demenzentwicklung
Tobias Luck, Anja Busse, Anke Hensel, Matthias C. Angermeyer, Steffi G. Riedel-Heller · Psychiatrische Praxis · 2008 · Heft 07 · S. 331-336
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANLIEGEN Untersuchung von Prävalenz und Demenzentwicklung leichter kognitiver Beeinträchtigungen nach dem Konzept MILD COGNITIVE IMPAIRMENT (MCI). METHODEN 980 Personen ab 75 Jahren (LEILA-75+ Studie) wurden in 6 Jahren regelmäßig klinisch interviewt und getestet. ERGEBNISSE Je nach Definition betrug die Prävalenz von MCI 19,3 – 41,5 %. MCI-Subtypen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen waren mit Relativen Risiken von mehr als drei für eine Demenz verbunden. SCHLUSSFOLGERUNG MCI stellt v. a. bei Beeinträchtigungen des Gedächtnisses einen Hochrisikofaktor für eine Demenz dar.